Letztes Update: 18.02.2020

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Pétanque im Lerchenfeld - Plausch-Turnier

 

Samstag, 16. Mai 2020

 

Spielplatz Lerchenfels 

 

 

 

 

 

 

 

10 – 13 Uhr              Pétanque-Crash-Kurs für Alle

 11 – 11.30 Uhr        Offizielle Eröffnung des neuen Pétanque-Platzes

 13 – 20 Uhr             Pétanque-Plausch-Turnier

 

o   Für Quartierbewohnerinnen und -Bewohner ab 14 Jahren

 o   Zwei Spieler oder Spielerinnen pro Mannschaft (Doublettes)

o   Einzelspieler sind willkommen und werden zugeteilt

o   Gespielt wird nach offiziell anerkannten Pétanque-Regeln

o   Die Teilnahme ist gratis

o   Kugeln werden auf Wunsch zur Verfügung gestellt

 

10 – 16 Uhr              Spiele und Wettbewerbe für Kinder

13 – 20 Uhr              Verpflegungsstand mit Bratwurst/Brot und

                                   Getränken

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Baubewilligung Abfallsammelhof erteilt

Regierungsstatthalter erteilt grünes Licht für Abfallsammelhof

Von den fünf Einsprachen wurden zwei zurückgezogen, die restlichen hat Marc Fritschi als unbegründet abgewiesen.

Weiteres Kapitel in Sachen Abfallsammelhof: Gestern gab Regierungsstatthalter Marc Fritschi bekannt, dass er der AG für Abfallverwertung (Avag) die Baubewilligung für das Entsorgungszentrum samt öffentlicher Annahmestelle im Lerchenfeld erteilt hat. Er habe die umfangreichen Unterlagen geprüft und komme zum Schluss, «dass das Projekt zonenkonform ist und alle massgeblichen Vorschriften einhält», so Fritschi. Das sei alles, was er zu beurteilen habe. Gegen das Projekt waren fünf Einsprachen eingegangen (wir berichteten). Zwei davon wurden mittlerweile zurückgezogen, wie Fritschi erläutert. «Die anderen habe ich als unbegründet abgewiesen, weil sie auf andere Punkte ausserhalb des eigentlichen Baubewilligungsverfahrens zielen».

 

Initiative hängig

Fritschi spricht damit den laufenden politischen Prozess an: So formierte sich im Lerchenfeldquartier seit Bekanntwerden des 8,3 Millionen Franken teuren Projekts breiter Widerstand. Anwohner und der Lerchenfeldleist befürchten Mehrverkehr, Lärm und schlechte Luft und wehren sich unter anderem auch mit einer Initiative gegen das Entsorgungszentrum und die integrierte Abfallannahme.

Konkret fordern elf Anwohnerinnen und Anwohner, dass die Grünfläche neben den Sportanlagen Waldeck, wo der Abfallsammelhof zu stehen kommen soll, von einer Zone für Arbeiten in eine Zone für Sport- und Freizeitanlagen umgezont wird, was die Realisierung des Projekts verunmöglichen würde. Die sogenannte Thuner Zonenplaninitiative wurde der Stadt im Dezember mit 1605 beglaubigten Unterschriften übergeben, zu einem Zeitpunkt also, als das Baubewilligungsverfahren bereits lief.

 

Noch in Prüfung

Gemäss Stadtschreiber Bruno Huwyler läuft derzeit das Verfahren, um die Gültigkeit der Initiative zu prüfen: «Deshalb können wir im Moment keine Aussagen dazu machen», sagt Huwyler. Er verweist gleichzeitig darauf, dass zwischen der vom Regierungsstatthalter erteilten Baubewilligung und der eingereichten Initiative kein direkter Zusammenhang bestehe und die Initiative auch keinen Einfluss auf das Baubewilligungsverfahren habe. Denn Bauvorhaben seien grundsätzlich nach dem zur Zeit der Einreichung des Baugesuchs geltenden Recht zu beurteilen. «Die Thuner Zonenplaninitiative hat deshalb keine Vor- oder Sperrwirkung», so Huwyler, was den Initianten bereits so mitgeteilt worden sei. Das sieht auch der Regierungsstatthalter so, wenn er sagt: «Die Initiative ist irrelevant.

 

Zufahrt nicht gesichert

Noch beim Kanton hängig ist derzeit eine Beschwerde des Leists gegen die geplante Sanierung der Flugplatzstrasse, über welche der Abfallsammelhof erreicht werden soll. «Das Entsorgungszentrum kann erst gebaut werden, wenn diese Zufahrt rechtlich gesichert ist», sagt Marc Fritschi. Er geht davon aus, dass demnächst in dieser Angelegenheit ein Augenschein stattfinden wird.23000 Tonnen AbfallDas geplante Projekt soll der Avag zur Entsorgung und Verdichtung von bis zu 23000 Tonnen Recyclingstoffen und Abfällen pro Jahr dienen und die bisherige Abfallannahme an der Industriestrasse ersetzen. Diese wird künftig auch den Haushalten der umliegenden Gemeinden offenstehen.Die Umweltverträglichkeitsprüfung und der Bericht der kantonalen Fachstelle liegen noch bis zum 16. März beim Bauinspektorat zur öffentlichen Einsicht auf.

 

Barbara Schluchter-Donski 


Ausleihen statt kaufen

Bericht Thuner Tagblatt 09.01.2020 von Marc Imboden

Im Lerchenfeld gibt es seit kurzem eine Leihbar, wo man Dinge ausleihen kann, die man nur selten benutzt.

 

Was haben ein Zelt, eine Bohrmaschine und ein Waffeleisen gemeinsam? Sie werden äusserst selten benutzt und liegen in der restlichen Zeit herum, belegen Stauraum oder setzen Staub an. «Nur 20 Prozent der Gegenstände, die Leute besitzen, sind wirklich im Einsatz», steht auf der Website von Leihbar.ch in Bern. Es handelt sich dabei um ein Projekt des Konsumentenschutzes, das nach folgendem Prinzip funktioniert: Man stöbert online im Sortiment, das in zwölf Bereiche gegliedert ist: von Assistenztechnologie über medizinische Ausrüstung bis Werkzeuge. Dann registriert man sich online und sucht als nächstes die nicht virtuelle Leihbar auf, wo man seinen Jahresbeitrag bezahlt und nach Herzenslust Gegenstände ohne weitere Kosten ausleihen kann.

 

Es begann mit Büchern

Unter dem Namen «Lerchenfeld kostbar» haben Elisabeth und Michael Krayenbühl in der Garage ihres Hauses etwas Ähnliches ins Leben gerufen. «Vor zwei Jahren eröffnete eine Freundin von mir in Burgdorf einen Secondhand-Buchladen und fragte mich nach Büchern, die ich nicht mehr brauche. Das könnte ich doch auch, sagte ich mir, und erhielt schon bald aus einem Nachlass Hunderte Bücher», erinnert sich Elisabeth Krayenbühl an die Anfänge vor rund zwei Jahren. Die Suche nach einem geeigneten Lokal mit einer bezahlbaren Miete gestaltete sich aber schwierig, und so blieb es einstweilen bei der Idee. «Doch im Herbst las ich einen Artikel über die Leihbar in Bern und entschloss mich, meine Bücher mit Alltagsgegenständen zum Ausleihen zu ergänzen und Lesbar und Leihbar vorerst in der Garage und dem Schopf neben unserem Haus am Dählenweg 16 im Lerchenfeld unterzubringen.» Und weil aller guten Dinge bekanntlich drei sind, kam noch Tablar dazu: «Vier Tablare, auf denen Hobbykünstler aus dem Quartier ihre Produkte ausstellen können.»

 

Ausstechen bis Zügelwägeli

Krayenbühls Leihbar umfasst zurzeit rund 90 Artikel, die fast alle aus dem eigenen Haushalt stammen. Da gibt es spezielle Werkzeuge, Gartengeräte, Kabelrollen, Küchenartikel und -geräte. Aufgeführt sind sie im Internet unter www.lerchenfeld-kostbar.ch, wo man sie reservieren und am Dienstag von 18 bis 19 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 18.30 Uhr abholen kann. Wer dem Verein Leihbar Lerchenfeld beitritt und den Jahresbeitrag von 50 Franken pro Person oder Haushalt bezahlt, kann von A wie Ausstechformen bis Z wie Zügelwägeli nach Herzenslust ausleihen und den Pool mit eigenen, selten benutzten Gegenständen ergänzen. Im Angebot ist auch ein Schnupperabonnement, das für einen Monat 10 Franken kostet. «Die Leihbar soll zuerst einmal im Quartier funktionieren, wir sind jedoch auch offen für Kunden von ausserhalb. Und das Interesse ist klar vorhanden», sagt Elisabeth Krayenbühl. Falls der Raum in Garage und Schopf zu knapp werden sollte, hat die Kostbar-Gründerin bereits ein anderes Lokal im Auge: «Die alte Post im Lerchenfeld steht seit langem leer und wäre ideal!»

 

Unterstützung von der Stadt

«Wir unterstützen alles, was zur Reduktion des Abfalls beiträgt, also auch die Leihbar im Lerchenfeld», sagt Rachel Neuenschwander, Abfallberaterin der Stadt Thun. «Wenn zum Beispiel Leute in unseren Sammelhof kommen, die ein noch funktionierendes Gerät abgeben möchten, verweisen wir sie an die Leihbar.» Der Stadt fehle die Kapazität, selber eine Leihbar in grösserem Stil aufzuziehen - «auch wenn dies eigentlich wünschenswert wäre im Sinne eines ständigen Bring- und Holtages, den wir zusammen mit den umliegenden Gemeinden regelmässig durchführen», wie Rachel Neuenschwander weiter ausführt. Zur Reduktion des Abfallmenge organisiert die Stadt Thun zudem den Spielzeugflohmarkt von und für Kinder und rief im Herbst 2018 die Aktion Blumentöpfe ins Leben. «In dieser Jahreszeit bringen viel Leute ihre nicht mehr benötigten Blumentöpfe in den Sammelhof. Mit ihrem Einverständnis boten wir die Töpfe gratis an und waren vom Erfolg dieser Aktion sehr überrascht.» Die Stadt kreierte damit eine typische Win-win-Situation: Die einen Leute mussten keine Entsorgungsgebühr bezahlen, die anderen brauchten kein Geld für neue Töpfe auszugeben, und zudem wurde die Umwelt geschont. Die Aktion findet auch in diesem Jahr wieder statt. (mi)

 

www.lerchenfeld-kostbar.ch/leihbar

 


Vielfalt im Quartier und in der Lerchefädere

Vom Fackelumzug am 1. August über die Mithilfe beim Pausenkiosk zur Podiumsdiskussion des Kulturtreffs zum offenen Ohr für Kinder bis zum 2. Teil der Geschichte des Lerchenfelds: die Spannbreite der Themen ist gross in der aktuellen Lerchefädere.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eines des wohl noch originalsten erhaltenen Häuser mit Grundstück des «typischen»

Lerchenfeld-Hauses: Gegen Süden die Wohnungen (Lukarne in späteren Jahren

eingebaut), dahinter der Ökonomieteil mit Stall und Heubühne, grosser Umschwung

mit ehemaligem Selbstversorgerteil für die Familie und die Viehhabe.


Was läuft im Quartier?

Neu finden Sie unter Quartier-Agenda die verschiedenen Anlässe und Aktivitäten. In Papierform hängt die Agenda im Schaukasten/am Anschlagbrett beim Feuerwehrmagazin, beim Holzerhaus "Verein Alterswohnen Lerchenfeld", beim JQL, beim Spielplatz und bei der Kirche.

 

Wussten Sie, dass rund ... Vereine im Lerchenfeld aktiv sind? Die Auflistung finden Sie unter Quartier / Vereine sowie Zeit und Ort des Trainings, der Treffen unter Quartier-Agenda / immer wieder montags ... Lassen Sie sich inspirieren und zu neuen Freizeitaktivitäten motivieren. 



Gemeinsam für eine «herzsichere Stadt»

Auch im Lerchenfeld ist jetzt ein Defbrillator 24 Stunden zugänglich, um Menschen nach einem Hezstillstand zu retten. 

Abfallsammelhof

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