Verlegung Petanque-Spielfeld

Das Petanque-Spielfeld wurde in den hinteren Teil des Spielplatzes verlegt und ist schon fast spielbereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Platz für Schulanlage

Sehr schnell ist das Chalet Vergangenheit.

7. Oktober 2019

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

Thuner Tagblatt, 2. August 2019

Das Lerchenfeld benötigt mehr Schulraum. Das Haus an der Langestrasse 53 soll deshalb einem Neubau weichen.

Im Lerchenfeld wächst die Anzahl schulpflichtiger Kinder, wie die Stadt Thun mitteilt. Unter Berücksichtigung der Entwicklungsmöglichkeiten könne man davon ausgehen, dass das Wachstum anhält und damit auch der Bedarf an Schulraum zunimmt. Die Schulanlage Lerchenfeld ist jedoch in die Jahre gekommen. Die Gebäude sind, mit Ausnahme der neueren Bauten, sanierungsbedürftig. Zudem mangelt es der Schule an ausreichend Räumlichkeiten für einen zeitgemässen Unterricht. Der Gemeinderat hat aus diesen Gründen Ende 2018 entschieden, die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Lerchenfeld mit hoher Priorität anzustreben.

 

Chalet wird abgerissen

 Um die Raumbedürfnisse der Schule Lerchenfeld erfüllen zu können, hat das Amt für Stadtliegenschaften eine Machbarkeitsstudie über die ganze Zone für öffentliche Nutzung (ZöN) erstellt. Das stadteigene Wohnhaus an der Langestrasse 53 befindet sich ebenfalls auf dem Schulareal. Die Studie hat ergeben, dass die Fläche für die Entwicklung des Areals zwingend nötig ist: Idealerweise kann die Schulanlage mit neuen Bauten anstelle des Chalets erweitert werden. Eine Umnutzung jenes sanierungsbedürftigen Hauses wäre unwirtschaftlich und wurde aufgrund der kleinen Räume sowie der schlechten Bausubstanz verworfen. Das Haus solle abgebrochen werden, heisst es weiter.

 

In einem nächsten Schritt sieht die Stadt Thun 2020/21 einen Architekturwettbewerb vor, der die neue bauliche Organisation des Schulareals aufzeigen soll. Die Sanierung und Erweiterung ist für die Jahre 2024/25 geplant. (pd)

Bürohochhaus: Stadt reicht Beschwerde ein gegen Entscheid des Kantons

25. Juni 2019 Medienmitteilung

Das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern beurteilt das auf der kleinen Allmend geplante Bürohochhaus als nicht genehmigungsfähig. Der Gemeinderat teilt diese Haltung nicht und hat Beschwerde eingereicht.

Der Entwicklungsschwerpunkt ESP Thun Nord auf der kleinen Allmend ist einer von fünf Premium Standorten im Kanton Bern. Er weist ein grosses Potential für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Thun auf. Auf einem Teil des Areals ist daher unter anderem der Bau eines Bürohochhauses mit mehreren Hundert Arbeitsplätzen geplant. Die entsprechende Teilüberbauungsordnung Baufeld B3 wurde nach der öffentlichen Planauflage im Jahr 2017 dem Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) zur Genehmigung vorgelegt (vgl. Medienmitteilung vom 20. September 2017). Dieses erteilt lediglich eine Teilgenehmigung und beurteilt das geplante Bürohochhaus als nicht genehmigungsfähig. Der Thuner Gemeinderat sowie die Grundeigentümerin und künftige Hauptnutzerin RUAG teilen diese Haltung nicht. Sie führen deshalb gegen die erlassene Genehmigungsverfügung Beschwerde an die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion und fordern die vollständige Genehmigung der eingereichten Teilüberbauungsordnung ein. Die Stadt Thun verlangt eine oberinstanzliche Beurteilung des Hochhauses.

 

Entscheid nicht nachvollziehbar

Die Teilüberbauungsordnung Baufeld B3 bildet die Basis für die Realisierung des Bürohochhauses. Dieses ist gemäss entsprechendem Wettbewerbs-Siegerprojekt das stadtraumprägende und für das städtebauliche Gesamtkonzept zentrale Element der Teilüberbauung. Das qualitätssichernde Wettbewerbsverfahren hatte die Stadt Thun 2013 gemeinsam mit der Grundeigentümerin RUAG Real Estate AG durchgeführt. Nebst der Jury des Wettbewerbsverfahrens, bestehend aus internen und externen Fachleuten sowie Vertretern des Kantons, würdigte auch der Fachausschuss für Bau- und Aussenraumgestaltung der Stadt Thun das Siegerprojekt als Einheit positiv und beurteilte das Bürohochhaus ebenfalls als städtebaulich verträglich. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Überbauungsordnung ohne das für das Gesamtprojekt und die Entwicklung des Gebietes prägende Element des Hochhauses genehmigt werden kann. Die Teilgenehmigung, lediglich der Baubereiche für die Annexbauten, ist nicht zielführend.

 

Rückschlag für Entwicklung des ESP Thun Nord

Die Teilüberbauungsordnung Baufeld B3 ist ein wichtiges Instrument zur Umsetzung der Ziele und Strategien des Stadtentwicklungskonzeptes STEK 2035 und der Legislaturziele 2019-2022 im Sinne der Stärkung Thuns als Wohn- und Arbeitsstandort, der Verbesserung der Attraktivität als Wirtschaftsstandort sowie der Sicherung von zusätzlichen Arbeitsplätzen. Für die Entwicklung des ESP Thun Nord als Premium Entwicklungsstandort des Kantons Bern ist der Entscheid des AGR ein herber Rückschlag. Die Arealentwicklung wird nach einem langjährigen Prozess nun um weitere Jahre verzögert und muss im schlimmsten Fall neu gestartet werden. Das Baufeld B5, wo der Neubau der Empa geplant ist, ist von diesem Entscheid nicht betroffen.

 

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Entwicklungsschwerpunkt Thun-Nord

31.10.2018   Thuner Tagblatt

 

ESP Thun Nord EMPA Baufeld B5

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Thun, das Planungsamt und das Amt für Stadtliegenschaften

vermeldeten gestern «einen Meilenstein in der Arealentwicklung». Gemeint ist das Gelände des

Entwicklungsschwerpunktes (ESP) Thun Nord, wo in den nächsten 15 Jahren rund 62 Hektaren, die

bisher für die Armee und armeenahe Unternehmungen genutzt wurden, schrittweise neu organisiert

und zum Teil der Privatwirtschaft zugeführt werden.

Das Bundesamt für Rüstung, Armasuisse, tritt der Stadt Thun damit jenes Land ab, auf dem die Eidgenössische

Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) ein neues Gebäude erstellen will. Wie Thuns Stadtpräsident Raphael

Lanz auf Anfrage eine Mitteilung der Stadt ergänzte, erhält die Stadt von Armasuisse ein langfristiges Baurecht. Die Empa

wird gemäss der Mitteilung der Stadt im Jahr 2022 als erste Nutzerin auf der Bauparzelle B5 einziehen.

  

Standort wird ausgebaut

In den letzten Jahren konnte die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Kanton den Standort der Empa in Thun langfristig

sichern. So sprach der Stadtrat im Februar 2017 einen Kredit von 1,7 Millionen Franken; im März desselben Jahres gab

auch das Kantonsparlament grünes Licht und bewilligte einen Verpflichtungskredit über 10 Millionen Franken (wir haben

berichtet). Hierbei wurde vereinbart, dass die Empa den bisherigen Standort Thun in Bezug auf Fläche und Mitarbeitende

erheblich vergrössert. Aktuell beschäftigt die Empa an der Feuerwerkerstrasse 39 in Thun rund 70 Angestellte.

 

Die Empa plant nun in Thun ein Kompetenzzentrum für neuartige Werkstoffe. Konkret geht es um die Erforschung neuer

Möglichkeiten im 3-D-Druck.

  

Stadt sucht Partner

Die künftigen Flächen auf dem sogenannten Baufeld B5 sollen in drei Etappen der Wirtschaft zur Verfügung gestellt

werden. Hierfür werde nun ein Entwicklungspartner gesucht, der das Areal mit der Stadt Thun an den Markt bringe, steht

in der Mitteilung der Stadt weiter geschrieben.

 

«Die vier eingeladenen Unternehmungen erarbeiten bis im Frühjahr 2019 einen Vorgehensvorschlag», schreibt die Stadt.

Im Rahmen einer Weiterbearbeitung mit zwei Bewerbern sei die Erarbeitung von Vorprojekten und danach die

abschliessende Wahl eines Vertragspartners vorgesehen.

 

Die Parzelle B5 liegt an der Kreuzung Allmendstrasse/General-Wille-Strasse beim Auslauf der Alpenbrücke. Sie

ermöglicht dem Wirtschaftsstandort Thun gemäss Angaben der Stadt ein Ansiedlungspotenzial von rund 50000

Quadratmetern Bruttogeschossfläche.


Spielplatz einst und jetzt

Der Quartierspielplatz wurde Anfang der 1970er Jahre auf Initiative des Lerchenfeld Leists als gemeinschaftliches Projekt der Quartierbevölkerung zusammen mit der Stadt Thun erstellt. Freiwillige und Gewerbetreibende aus dem Quartier haben tatkräftig bei der Erstellung des Spielplatzes zugegriffen und diesen über lange Zeit auch in Stand gehalten. Städtische Stellen haben nun den Spielplatz durchgreifend erneuert. Mit grossem finanziellem Aufwand wurden neue, den geltenden Sicherheitsbestimmungen entsprechende Spielgeräte erstellt. Kletter-, Schaukel-, Balancier- und Rutschgeräte sollen bei den Kindern die Lust an der Bewegung und am Erproben der eigenen Fähigkeiten wecken. Besondere Anziehung ist vom Pumptrack für Biker zu erwarten. Zu Recht sprechen die Verantwortlichen der Stadt von einem Quantensprung in der Spielplatzgestaltung. Zumindest hinsichtlich der Spielmöglichkeiten wird die Infrastruktur im Quartier damit seiner Entwicklung in den vergangen Jahren gerecht. Es bleibt zu hoffen, dass der Spielplatz weiterhin bleibt, was ihm seine Gründer beigemessen haben: Eine Oase der Begegnung zum Vergnügen und zur Freude für Jung und Alt.

 

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