5G Antenne im Lerchenfeld - Baubewilligung erteilt

 Im Namen des Lerchenfeldleistmitglied Philipp Beck veröffentlichen wir folgende Information betreffend geplanter Funkantenne mit 5G Standard an der Feuerwerkerstrasse 28A:

 

Erstmal vielen herzlichen Dank für Ihre tolle Unterstützung. Insgesamt haben wir 240 Unterschriften für die Einsprache gegen das Baugesuch der Swisscom (Schweiz) AG zum Neubau einer Mobilfunk-Antenne (inkl. 5G) auf der Liegenschaft an der Feuerwerkstrasse 28A zusammengebracht. Mit Blick auf die kurze Sammlungsperiode und dem Umstand, dass die Publikation (bewusst oder unbewusst) in die Sommer-Ferienzeit gefallen ist, sind 240 Unterschriften ein beachtlicher Erfolg. An dieser Stelle ein herzliches Dankschön an alle, die bei der Unterschriftensammlung aktiv mitgeholfen haben.

 

Dieser Tage ist leider der positive Gesamtentscheid zur Baubewilligung des Neubaus einer Mobilfunkanlage von der Stadt Thun (Bauinspektorat) ins Haus geflattert. Nicht ganz unerwartet wurde der Bauherrschaft (Swisscom (Schweiz) AG) die Bewilligung für den Neubau der Mobilfunkanlage erteilt. Begründet wird der Entscheid zusammenfassend damit, dass das Bauvorhaben zonenkonform sei und die baupolizeilichen Vorgaben eingehalten seien.

 

Zusätzliche Standorte werden sicherlich folgen, möchten doch auch die anderen Anbieter eine optimale 5G-Abdeckung gewährleisten. Überblick über die weiteren Standorte rund ums Lerchenfeld finden sich unter diesem Link: map.geo.admin.ch

 

Ich möchte mich für die Rückmeldungen und die Bereitschaft zur Unterstützung bedanken. Leider reichen die finanziellen Zusagen bei weitem nicht aus, um die Verfahrenskosten für die nächste Beschwerdeinstanz von mind. rund CHF 3'000 zu decken. 

 

Ehrlicherweise muss man festhalten, dass die Beschwerde bei der nächsten Instanz (BVD) wohl wenig Chancen gehabt hätte. Aber der Umstand, dass das Bundesgericht in nächster Zeit das erste Mal die Rechtsmässigkeit der Bewilligungspraxis zu den 5G-Mobilfunkantennen beurteilen darf, erschien mir als positiv, weshalb ein Sistierungsantrag bis zum Abschluss des Bundesgerichtsverfahrens u.U. Erfolg gehabt hätte. 

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Planauflage Metzgercenter "Lerchenfeld Nord"

Öffentliche Planauflage

Überbauungsordnung «Lerchenfeld Nord»

 

Der Gemeinderat der Stadt Thun bringt gestützt auf Art.60 des kantonalen Baugesetzes vom 9. Juni 1985 (BauG) die neue Überbauungsordnung «Lerchenfeld Nord» zur öffentlichen Auflage.

 

Die Unterlagen können vom 11.09.2020 bis 23.10.2020, im Erdgeschoss der Stadtverwaltung, Industriestrasse 2, 3600 Thun, von Montag bis Freitag, 8.00 bis 11.45 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr (Freitag 16.00 Uhr) oder im Internet unter www.thun.ch/auflage eingesehen werden.

 

Einsprachen und Rechtsverwahrungen sind innerhalb der Auflagefrist, bis spätestens Freitag, 23. Oktober 2020, schriftlich und begründet an das Planungsamt der Stadt Thun, Industriestrasse 2, Postfach 145, 3602 Thun, zu richten.

 

 

Für Auskünfte steht das Planungsamt der Stadt Thun gerne zur Verfügung (Tel. 033 225 83 76). Für persönliche Auskünfte an der Industriestrasse bitten wir um Voranmeldung.


Ausbauprojekt auf dem Waffenplatz steht vor der Bewilligung

Thuner Tagblatt vom 31.12.2019, Andreas Tschopp

Wo derzeit noch Autos und Velos von der Waldegg-Kreuzung im Lerchenfeld auf einer separaten Verkehrspiste mit
Radstreifen in Richtung Stadt Thun fahren, wird im Rahmen der laufenden Sanierung ein Fussweg entlang der
Allmendstrasse erstellt. Gleich dahinter plant die Immobilienabteilung der Armasuisse den Bau dreier neuer
Ausbildungshallen mit harten Aussenflächen und Abstellplätzen für Fahrzeuge. Das Projekt gehört zur Weiterentwicklung
des Waffenplatzes Thun und kostet 84 Millionen Franken (wir berichteten). Diese Summe hiess das Parlament mit dem Rüstungsprogramm 2019 im Herbst definitiv gut.

 

Grünes Licht im Februar?

Die Projektbewilligung im militärischen Plangenehmigungsverfahren (MPV), bei dem der Kanton, die Gemeinde Thun
sowie Fachbehörden des Bundes direkt einbezogen werden, steht zwar noch aus, ist aber nur noch eine Frage der Zeit. Die
Armasuisse erwartet als Bauherrin die Plangenehmigung von der zuständigen Behörde (Generalsekretariat VBS) bis
Februar 2020. Das war auf Anfrage von Jacqueline Stampfli zu erfahren, der stellvertretenden Leiterin Kommunikation
bei der Armasuisse. Wie sie betont, wurde die einzige Einsprache gegen das Projekt nach einem Infoanlass von allen
Einsprechenden bereits im Frühjahr 2019 zurückgezogen.

 

Die Zufahrt zu den 3 bis zu 107 Meter langen neuen Ausbildungshallen für die Instandhaltungsschule 43, die künftig in
Thun konzentriert wird, erfolgt dereinst über die Kreisel ESP West und bei der KVA, wo heute noch eine Hilfsbrücke über
die Panzerpiste führt. Ausgeführt wird die Erschliessung des Areals nach Angaben von Armasuisse als Vorausmassnahme
im Zusammenhang mit der Sanierung der Allmendstrasse, die noch bis im Sommer 2020 dauert. Dann soll gemäss
städtischem Tiefbauamt abschliessend auf der neuen Allmendstrasse der Deckbelag aufgebracht werden.

 

Verlegung Petanque-Spielfeld

Das Petanque-Spielfeld wurde in den hinteren Teil des Spielplatzes verlegt und ist schon fast spielbereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Spielplatz einst und jetzt

Der Quartierspielplatz wurde Anfang der 1970er Jahre auf Initiative des Lerchenfeld Leists als gemeinschaftliches Projekt der Quartierbevölkerung zusammen mit der Stadt Thun erstellt. Freiwillige und Gewerbetreibende aus dem Quartier haben tatkräftig bei der Erstellung des Spielplatzes zugegriffen und diesen über lange Zeit auch in Stand gehalten. Städtische Stellen haben nun den Spielplatz durchgreifend erneuert. Mit grossem finanziellem Aufwand wurden neue, den geltenden Sicherheitsbestimmungen entsprechende Spielgeräte erstellt. Kletter-, Schaukel-, Balancier- und Rutschgeräte sollen bei den Kindern die Lust an der Bewegung und am Erproben der eigenen Fähigkeiten wecken. Besondere Anziehung ist vom Pumptrack für Biker zu erwarten. Zu Recht sprechen die Verantwortlichen der Stadt von einem Quantensprung in der Spielplatzgestaltung. Zumindest hinsichtlich der Spielmöglichkeiten wird die Infrastruktur im Quartier damit seiner Entwicklung in den vergangen Jahren gerecht. Es bleibt zu hoffen, dass der Spielplatz weiterhin bleibt, was ihm seine Gründer beigemessen haben: Eine Oase der Begegnung zum Vergnügen und zur Freude für Jung und Alt.

 

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