Abfallsammelhof

Bericht Thuner Tagblatt vom 03.04.2019

Bericht im Thuner Tagblatt zur Leist-Hauptversammlung vom 01. April 2019

Strassenbau verärgert das Quartier

«Wir kämpfen gegen den Ausbau der Flugplatzstrasse, die nur wegen des Abfallsammelhofs saniert wird», betonte Lerchenfeld-Leist-Präsident Roland Götz an der 111. Versammlung der Organisation. Der Quartiertreff an der Langestrasse war am Freitagabend überfüllt, wollten sich doch mit 109 Personen über ein Drittel aller Leistmitglieder aus erster Hand informieren lassen über «polarisierende Themen», so Roland Götz, der erstmals die Versammlung leitete, nachdem er vor Jahresfrist neu an die Leistspitze gewählt worden war. «Es ist heikel, wenn man als Leist eine Einsprache

macht», erklärte der Präsident. Deshalb habe der Vorstand juristische Hilfe geholt, um eine saubere Einsprache zu verfassen in Absprache mit den Anrainern, mit denen der  Leist eine Interessengemeinschaft gebildet hat.
Von der Kreuzung Waldeck wird ab 24. Juni für zwei Monate keine 

Zu- und Wegfahrt ins Lerchenfeld mehr möglich sein. Text und Foto:               

Andreas Tschopp                                                                           

 

«Nicht zonenkonform»         

In der beim Regierungsstatthalter eingereichten Einsprache führt der Leist sieben Punkte auf gegen das Projekt. Hauptargument ist, dass dieses nicht konform sei in der Zone für Sport- und Freizeitanlagen im Lerchenfeld. Weiter wird moniert, dass die Verkehrssicherheit wegen fehlender Fussgängerstreifen nicht gewährleistet sei, verkehrstechnische Normen missachtet würden und der technische Bericht «nicht nachvollziehbar» sei. Und zudem sei das Gesuch ohne Unterschrift ungültig, argumentiert der Leist, der ferner Mehrverkehr am Wochenende befürchtet mit der Erschliessung des Abfallsammelhofs. Dass das Baugesuch dafür nicht gleichzeitig gestellt wurde von der Stadt, «finden wir etwas frech», sagte Roland Götz, der festhielt: «Ohne Zufahrt kein Abfallsammelhof». Um dagegen rechtlich weiter vorzugehen, werde eine separate Versammlung einberufen, sagte der Präsident des Lerchenfeld-Leists, der sein Budget fürs laufende Jahr bereits um 3500 Franken erhöht hat.

 

Neun Wochen Vollsperre           

«Es wird ein happiger Sommer», führte Roland Götz weiter aus mit Blick auf die anstehende Sanierung der Allmendstrasse vom Kreisel KVA bis zur Kreuzung Waldeck, wo mit dem Bau einer Lärmschutzwand bereits begonnen wurde. Am 23. April startet der Leitungsbau auf der Kreuzung, von der dann Autos nur noch ins Quartier hinein-, aber nicht mehr hinausfahren können (Ausnahme Bus). Wie Oliver Studer vom Tiefbauamt orientierte, werde bis im Juni zudem eine Verkehrspiste entlang der Allmendstrasse auf dem Waffenplatzgelände angelegt und der Belag auf der Feuerwerkerstrasse verbessert. Denn über diese und das Militärareal Kleine Allmend wird dann der Bus verkehren, wenn

am 24. Juni die Intensivbauphase beginnt. In dieser wird laut Studer in zwei Schichten von 5 bis 23 Uhr gearbeitet, und die Waldeck-Kreuzung zum Lerchenfeld wird total gesperrt sein für neun Wochen bis Ende August. «Wir bauen für Sie, auch wenn Sie keine Freude daran haben», warb der Vertreter des Tiefbauamts um Verständnis an der Leistversammlung.

 

An der Versammlung wurde die langjährige Sekretärin Margaretha Dellenbeke aus dem Leistvorstand verabschiedet. Aus beruflichen Gründen trat auch Christoph Schwarz nach nur einem Jahr zurück. «Wir lassen uns Zeit, um die Lücken aufzufüllen», erklärte der Präsident. In Bezug auf seine Glosse über einen «Lerxit» in der «Lerchefädere» sagte Roland Götz am Tag, an dem eigentlich der Brexit erfolgen sollte: «Die Realität übertrifft manchmal jede Wahnvorstellung.» 

Bauprofile Abfallsammelhof, Aufnahmen vom 16. Januar 2019

Trottoir ab Waldeck-Kreisel

 

Der Leist wartet auf die Baupublikation und unternimmt dann die nächsten Schritte betreffend Baueinsprache.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fussgängerstreifen

 

Fussgängerstreifen

 

Einfahrt Zufahrtsstrasse

Einfahrt Abfallsammelhof

Abfallsammelstellen

Recyclingcenter

wir bleiben dran!

Artikel Thuner Tagblatt vom 08.12.2018

 

Die Vorschlag von Daniela Weber (Markierung) lautete etwas anders: Das bestehende Recyclingcenter soll am jetzigen Standort bestehen bleiben und unser Vorschlag ist, die durch den Abriss der Öltanks frei werdende Fläche (neben der KVA) für den Bau des Sammelhofes zu verwendet. Somit kann auf den geplanten Standort "Zollhaus" verzichtet werden.

 

 

 

 

 

 

 


Artikel im Thuner Tagblatt vom 23. Oktober 2018